Great Western Trail

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Unsere Reise in Great Western Trail beginnt als Viehtreiber mit einer kleinen Herde, die wir nach Kansas City bringen müssen um daraus Profit zu schlagen. Auf dem Weg dorthin können wir über verschiedene Aktionen neue Gebäude bauen, bessere und wertvolle Rinder kaufen, neue Angestellte kaufen und den Bau unserer Eisenbahnstrecke vorantreiben.

Doro und Matthias meinen dazu: „Nachdem wir Great Western Trail lange nicht gespielt und die Regeln fast alle vergessen hatten, kam es diesen Monat gleich zweimal auf den Tisch und wir sind sehr gespannt darauf, es bald mit der Erweiterung zu spielen. Wir wussten, dass uns das Spiel schon beim Kennenlernen vor etwa drei Jahren supergut gefallen hat und dieser Eindruck hat sich bestätigt. Das Spiel bietet viele Möglichkeiten und Strategien zum Gewinnen. Der Weg ist das Ziel. Als Viehhändler bringen wir Rinder zum Verkauf und unterwegs kann man viel erleben. Leider ist das Geld oft zu knapp, um all das zu tun, was man möchte. Ein absolut empfehlenswertes Spiel!!“

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Auf dem Spielplan sind zu Anfang willkürlich sieben Standardgebäude verteilt, die einem diverse Aktionen ermöglichen. Zudem erhält jeder Spieler ein wenig Geld, sein Spieltableau, einen Startauftrag und einen Standardkartensatz mit Rindern, von denen wir vier auf die Hand nehmen – schon geht’s los. In seinem Zug darf der Spieler eine gewisse Anzahl an Schritten mit seiner Spielfigur gehen (abhängig davon, was er auf seinem Tableau schon freigeschaltet hat). In der Regel endet der Zug auf einem Gebäudeplättchen, wo man bis zu zwei Aktionen machen darf. Ziel sollte es sein, eine Rinderherde nach Kansas City zu bringen, die aus unterschiedlichen Rindern besteht, da diese mehr Geld abwerfen. Es gibt über dieses Spiel noch viel mehr zu erzählen, wie den Bau der Eisenbahnlinie, das Geschäft mit den Indiandern, Gefahrenplättchen, Aufträge, die man erfüllen kann, den überaus wichtigen Viehmarkt – das würde jetzt aber den Rahmen sprengen.

Beschreibung des Spieleverlags: Amerika im 19. Jahrhundert: Als Viehzüchter müssen die Spieler wiederholt ihre Herden von Texas nach Kansas City treiben, wo sie per Zug auf die Reise Richtung Westen geschickt werden. Natürlich sollen bei der Reise nach Kansas City nur die wertvollsten Rinder dabei sein. Allerdings reicht es nicht, die Herden nur gut in Schuss zu halten, auch die Gebäude entlang des Pfades müssen klug genutzt werden. Außerdem lohnt es sich, fähiges Personal wie Cowboys, Handwerker und Ingenieure einzustellen. Wer seine Herde clever managt und durch gutes Timing die Chancen und Tücken des Great Western Trail am besten meistert, wird den Sieg davontragen.

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Wer sich auf Great Western Trail einlässt, sollte ein Faible für komplexe Strategiespiele haben und etwas Sitzfleisch mitbringen – die ersten Partien können schonmal drei bis vier Stunden dauern. Dafür bekommt man aber ein wahres Spielspaßmonster, indem es nicht die „eine“ Strategie gibt, um zum Sieg zu kommen. Was wir nach den ersten Runden mit dem Grundspiel empfehlen ist die Erweiterung „Rails to the North“, die einen weiteren Spielplan mit sich bringt, der an eine Seite des Grundspielplans gelegt wird. Die Erweiterung rückt den Fokus noch mehr auf die Eisenbahnlinien und führt neue Spielelemente wie z.B. Zweigstellen ein. Auch nach der mittlerweile zehnten Partie ist uns noch nicht langweilig. Absoluter Kauftipp!

Eckdaten:

Spiel: „Great Western Trail“ von Alexander Pfister (Pegasus Spiele / eggertspiele)

Spieler: 2 – 4 Spieler ab 12 Jahre (ideal mit 3 Spielern)

Spieldauer: 75 – 150 min.

Anspruch: anspruchsvoll

Preis: ca. 36 €

Uwe

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