Tiny Towns

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Den Auftakt macht heute Tiny Towns. In diesem hübschen Familien-Aufbauspiel geht es darum, in seiner in 4 x 4 Felder eingeteilten Stadt möglichst viele zueinander passende Gebäude zu platzieren. Die Art und auch die Platzierung der Gebäude entscheidet dabei maßgeblich über die Siegpunkte. Manche Gebäude bringen nur Punkte, wenn Sie neben bestimmten anderen Gebäuden stehen. Manche Gebäude bringen mehr Siegpunkte, wenn man mehrere von Ihnen in einer Reihe hat. Und jedes Gebäude muss mit nach und nach ins Spiel kommenden Rohstoffen gut vorbereitet werden.

Julia meint dazu: „Tiny Towns ist ein Familienspiel mit schönem Holzmaterial. […] Durch die Vielzahl von Gebäuden ist jede Runde anders. Mir gefällt das Puzzeln auf dem Spielplan. Anfangs erscheint alles einfach, später wird es doch kniffelig und man muss aufpassen, dass man sein Ziel nicht aus den Augen verliert und sich alles verbaut. Das Spiel ist kein abendfüllendes Programm aber als Einsteiger und Absacker sowie für Gelegenheitsspieler geeignet. Ich werde es auf jeden Fall bald wieder spielen!“

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Die über Spielkarten (für alle Spieler) zufällig aufgedeckten Rohstoffe müssen taktisch klug auf dem Spielbrett platziert werden, da jedes Gebäude bestimmte Rohstoffe in einer ganz bestimmten Anordnung benötigt (die je Spielrunde auch noch variiert). Und nicht nur das: auch der abschließende Standort des Gebäudes wird über eines der Felder bestimmt, auf dem die benötigten Rohstoffe platziert wurden. Man muss also vorausschauend denken und hoffen, dass die noch fehlenden Rohstoffe kommen, bevor man sich das ganze Spielbrett verbaut hat. Viel Planung und ein bisschen Glück machen dieses Spiel zu einem kurzweiligen Zeitvertreib für die ganze Familie.

Beschreibung des Spieleverlags: Eine Stadt, in der die kleinsten Lebewesen friedlich zusammenleben. Das ist Tiny Towns. Doch das Land ist klein und die Ressourcen sind knapp. Die Spieler müssen sie daher klug lagern und nutzen, um geschickt viele Gebäude zu errichten – und das alles ganz friedlich, denn jeder hat seine eigene kleine Stadt. Dabei dürfen sie nicht zu viel horten, denn Verschwendung – wie auch Müßiggang – sind hier nicht gern gesehen! Die Stadt des Spielers, der die verfügbaren Ressourcen am geschicktesten lagert und so den knappen Platz von 4×4 Feldern am besten nutzt, wird am Ende am hellsten erstrahlen.

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Das Spiel überzeugt durch seinen einfachen Einstieg und überrascht dann mit einer unerwartet taktischen Komponente. Man sollte gut überlegen, wo man welche Rohstoffe platziert. Denn wenn der passende Nachschub ausbleibt, hat man sich schnell einen großen Bereich seines Spielbretts verbaut. Und wenn der passende Nachschub kommt, muss man immer noch überlegen, welches der genutzten Felder denn jetzt als Bauplatz genutzt wird, um sich für die weiteren Spielzüge alle Optionen offen zu halten.

Der Wiederspielwert durch die variierenden Gebäudezusammensetzungen, die zufällig auftauchenden Rohstoffe und die wechselnden Aufträge ist hoch. Und die Besonderheit, dass man es sowohl allein als auch mit bis zu sechs Spielern spielen kann macht es zu einem echten Vielseiter. Das Spielmaterial wirkt hochwertig und der Preis ist angemessen.

Eckdaten:

Spiel: „Tiny Towns“ von Peter McPherson (Pegasus Spiele)

Spieler: 1 – 6 Spieler ab 14 Jahre (Community-Wertung: ab 10 Jahre spielbar, ideal mit 3 Spielern)

Spieldauer: 45 – 60 min.

Anspruch: leicht

Preis: ca. 32 €

Timo

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