Zwischen zwei Schlössern

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Das besondere an „Zwischen zwei Schlössern“ ist, dass man nicht für sich allein spielt, sondern dass man mit seinem linken und rechten Nachbarn jeweils an einem gemeinsamen Schloss baut. Man sitzt also buchstäblich „zwischen zwei Schlössern“. Am Ende wird jedoch nur das schlechtere der beiden Schlösser gewertet, so dass sich eine Menge Diskussionsbedarf ergibt, wie das gemeinsame Schloss am besten aufgebaut wird.

Julia meint dazu: „Während des Spiels versucht man, zwei schöne Schlösser mit einer guten Wertung zu bauen. Dafür legt man pro Durchgang jeweils ein Zimmer an. Aber Achtung: Die Nachbarn bauen ebenfalls an dem Schloss! Endlich mal ein Spiel, das mir mit vielen Spielern (bis zu 7) richtig Spaß macht. Man muss sich mit seinen Nachbarn abstimmen, trotzdem spielt am Ende jeder für sich. Das Spiel ist liebevoll gestaltet und kommt hoffentlich bald wieder auf den Tisch.“

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Jeder erhält anfangs 9 Raumplättchen. Von diesen muss jeder Spieler zwei auswählen, die er gleich an seine Schlösser anlegen will, muss aber noch nicht entscheiden, an welches der beiden Schlösser. Die restlichen Raumplättchen gibt er an seinen Mitspieler weiter. Anschließend beraten sich alle Spieler, welches Plättchen nun wo angelegt werden soll, um – je nach Raumtyp – die meisten Siegpunkte zu erhalten. Außerdem gibt es wervolle Boni, wenn man einen Raum mehrfach in seinem Schloss verbaut hat. Sind beide Plättchen verbaut, werden die nächsten zwei Plättchen ausgewählt. Sind 8 der 9 Plättchen verbaum, gibt es neun neue Plättchen und das Prozedere beginnt von Neuem – nur dass diesmal die übrigen Plättchen in die andere Richtung weitergegeben werden.

Beschreibung des Spieleverlags: Bis zu 7 Spieler bauen gleichzeitig und gemeinsam mit ihren rechten und linken Nachbarn ein Schloss. Da am Ende für jeden Spieler nur das Schloss mit der geringeren Punktzahl gewertet wird, darf keins der beiden vernachlässigt werden! Mit Glück und Geschick entstehen aus den über 200 Raumplättchen jedesmal neue Bauwerke.

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Am Ende des Spiels wird jeder Raum einzeln gewertet. Das Spiel eignet sich besonders gut für mehrere Spieler, am besten mit sechs bis sieben Spielern, ist aber auch schon zu zweit Spielbar. „Zwischen zwei Schlössern“ überzeugt durch seine detailverliebte Gestaltung und das ungewöhnliche Spielprinzip. Man ist permanent mit seinen beiden Sitznachbarn im Kontakt und versucht, gemeinsam die für beide Beteiligten beste Entscheidung zu treffen. Das einzige Manko ist die Schlusswertung, die aufgrund der Vielzahl an Räumen und gegenseitigen Synergien relativ unübersichtlich ist. Idealerweise überprüft jeder am Schluss noch einmal das Ergebnis seines Nachbarn, denn die Fehlerquote ist hoch. Das kostet – verglichen mit dem ansonsten sehr flüssigen und kurzweiligen Spiel – relativ viel Zeit.

Eckdaten:

Spiel: „Zwischen zwei Schlössern“ von Matthew O’Malley und Ben Rosset (Feuerland Spiele)

Spieler: 2 – 7 Spieler ab 10 Jahre (Community: ideal mit 3 bis 7 Spielern)

Spieldauer: 45 – 60 min.

Anspruch: leicht

Preis: ca. 30 €

Timo

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